Förderschulen und Inklusion

Wege und Chancen für Jugendliche mit Behinderung im Übergnag Schule - Beruf

Welche Wege und Möglichkeiten im Übergang Schule - Beruf für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf-Schwerpunkt 'Geistige Entwicklung' gibt es denn eigentlich? Das fragen sich sehr viele Mütter und Väter.

Der Elternabend am 24.01.2013 im FiLB war sehr informativ und gut besucht. Nachfolgend finden Sie Präsentationen der Veranstaltung sowie einen Presseartikel  "Die Glocke" vom 29.01.2013 :

Kommentierung zum 9. Schulrechtsänderungsgesetz NRW

Schulen der Zukunft – sind sie leistungsstark, vielfältig und gerecht?

Die Kreisschulpflegschaft Gütersloh stellt die Schulen der Zukunft auf den Prüfstand, beschäftigt sich mit dem Thema Inklusion in Schulen und macht sich Gedanken zur Umsetzung. Auf der Suche nach Erklärungen für die strategischen Ziele der Landesregierung NRW haben wir versucht auch Lösungen zu fokussieren, damit Bildung gefördert werden kann.

Schule – Ausbildung – Beruf

Veranstaltungsdatum: 
Donnerstag, 24 Januar, 2013 - 18:00

Wie kann ich mein Kind auf dem Weg in den Beruf begleiten?

Die Kreisschulpflegschaft möchte die Vielfalt der verschiedenen beruflichen Perspektiven und Unterstützungsmöglichkeiten auf dem  Weg in den Beruf für Jugendliche mit geistiger Behinderung aufzeigen und lädt alle Eltern und weitere Interessierten ganz herzlich zu einer Informations- und Austauschveranstaltung ein. Wenn Sie auf "weiter" klicken, finden Sie unseren Flyer und die Einladung in ausdruckbarer Form. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

 

Zusammen lernen - zusammenwachsen, Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule in NRW

Der Landtag bekennt sich zum Ziel eines inklusiven Bildungssystems. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen soll auch im Schulwesen Nordrhein-Westfalens umgesetzt werden. Dieser Anspruch richtet sich an alle staatlichen Ebenen und die gesamte Gesellschaft. Deshalb hat NRW einen Aktionsplan „Inklusion“ auf den Weg gebracht, wobei der Inklusionsplan Schule innerhalb des Gesamtplans einen eigenständigen Prozess darstellt. Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen haben Anspruch auf die rechtliche Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfalen und damit das Recht auf einen Platz in der allgemeinen Schule wie jedes Kind ohne Behinderung auch.

"Nach dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland im März 2009 hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen im Dezember 2010 den Grundsatzbeschluss gefasst, den Rechtsanspruch auf inklusive Bildung im Schulgesetz zu verankern. Die Schulaufsicht ist aufgefordert worden, schon jetzt - wo immer dies möglich ist - dem Wunsch von Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf nachzukommen, die möchten, dass ihr Kind am Gemeinsamen Unterricht einer allgemeinen Schule teilnimmt. Das bedeutet jedoch nicht, dass damit der Wunsch der Eltern, eine konkrete allgemeine Schule als Förderort für ihr Kind zu bekommen, immer erfüllt werden kann. Ihnen soll aber im Zusammenspiel von Schulaufsicht und Schulträger mindestens ein entsprechendes Angebot an einer Schule in zumutbarer Entfernung gemacht werden.

Falls dem Wunsch der Eltern nicht entsprochen werden kann, weil die personellen und sächlichen Voraussetzungen an keiner geeigneten allgemeinen Schule geschaffen werden können, sind Schulaufsicht und Schulträger – sofern die Ablehnung auf diese zurückgeht – seitdem gehalten, den Eltern die Gründe schriftlich darzulegen."

Der  LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN informiert in seiner 16. Wahlperiode mit der Drucksache 16/118 vom 26.06.2012
Datum des Originals: 26.06.2012/Ausgegeben: 26.06.2012: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-118.pdf

Der kostenfreie Abruf ist auch möglich über das Internet-Angebot des Landtags Nordrhein-Westfalen unter www.landtag.nrw.de

Die Kreisschulpflegschaft unterstützt Eltern aller Schulformen und setzt sich für eine gelingende Kooperation von Elternhaus, Schüler und Schule ein. Wir nehmen Elternwünsche und Probleme auf, diskutieren Anregungen und Zukunftsperspektiven. Gemeinsam entwickeln wir konstruktive und zielführende Lösungsmöglichkeiten. Das Wohl des einzelnen Kindes und der Eltern sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten wir mit erfahrenen Schulpflegschaftsvorsitzenden, Elternvertreter und Eltern aller Förderschulen im Kreis Gütersloh zusammen und haben in engagierter Zusammenarbeit mehr erreicht. Die Professionalisierung der Elternarbeit soll weiter verbessert und Unterstützungsangebote ausgebaut werden. Das Leitungsteam der Förderschuleltern im Kreis Gütersloh bietet allen Eltern auch im neuen Schuljahr einen regelmäßigen Informationsaustausch an und plant bedarfsorientierte Angebote und Veranstaltungen. 

Unsere Erfahrungen des letzten Schuljahres zeigen, dass viele Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen Platz für ihre Kinder an einer allgemeinbildenden Schule suchen. Jedoch müssen Mütter und Väter immer wieder schwere Enttäuschungen hinnehmen und erleben, dass  förderlich wirkende Entwicklungschancen für ihre Kinder und Elternwünsche wohl nur auf dem Papier stehen. Viele Kinder lernen in der Vielfalt und auch voneinander wesentlich besser. Kinder suchen sich ihre Vorbilder in der Klassengemeinschaft. Lehrerinnen und Lehrer achten darauf, dass ein förderliches Lernklima und soziales Miteinander sich entwickelt kann. Insbesondere der soziale Umgang miteinander wird konstruktiv geschult und auf ganz natürliche Art und Weise kennen gelernt. Respekt und Toleranz können in inklusiven Bildungseinrichtungen natürliche Bestandteile werden.

Eltern erfahren jedoch, dass ihre Wünsche und ihr Anspruch nicht berücksichtigt werden können. Am Ende einer langen auch nervlichen Belastungsphase für Eltern und Kinder fühlen sich viele Familien diskriminiert. Sie erfahren, dass Schüler anderer Schulen bevorzugt werden und erleben hautnah Benachteiligung. Eltern wollen das Beste für ihr Kind und haben z.B. spezielle Tests oder Berichte zur positiven Entwicklung zur Verfügung gestellt. In medizinischen oder pädagogischen Berichten wird z.B. ein Förderortwechsel an einer Regelschule wie z.B. einer Gesamtschule mit einem Integrativplatz ausdrücklich empfohlen. Eltern haben zunächst Hoffnung und sind dann doch sehr enttäuscht. Diese Familien können sich in den Sommerferien 2012 nicht erholen und tun sich schwer damit, die Förderschule als Bildungsort weiterhin zu akzeptieren.

Qualität braucht aus unserer Sicht aber auch gute Rahmenbedingungen. Neben einer angemessenen sachlichen und räumlichen Ausstattung brauchen Schulen heute qualifizierte Pädagogen, die den Herausforderungen gewachsen sind und den unterschiedlichen Bedarfen der Schülerschaft gerecht werden können. Um den Lehrermangel zu beheben, könnten die Bemühungen um Seiteneinsteiger ausgebaut werden. Eine pädagogische und didaktische Qualifizierungsmaßnahme vor dem Einstieg in den Unterricht muss Priorität haben. Ebenso müssten Lehrerkollegien mit vielseitigen Weiterbildungsangeboten versorgt und unterstützt werden.

Wir fordern die Landesregierung in Zusammenarbeit mit den Kommunen, Schulleitungen und weiteren Verantwortlichen auf mehr Integrativplätze bereitzustellen, damit der Elternwunsch nicht nur Vision und Inklusion keine Illusion bleibt.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gern  zur Verfügung - wir freuen uns auf Sie!

Edith Mathmann, Kreisschulpflegschaft Gütersloh

E-Mail: info@ksgt.de

Telefon: 05245-7550

Die Kreisschulpflegschaft Gütersloh e.V. vertritt Eltern aller Bildungseinrichtungen. Sie ist
gemeinnützig und an keine Konfession, politische Partei oder Schulart gebunden. Beiträge und Spenden können steuerfrei abgestzt werden.

 

Einladung zu einem Eltern-Austauschtreffen

Liebe Eltern von Förderschulkindern im Kreis Gütersloh,

nun haben wir lange nichts voneinander gehört. Der Wunsch nach einem neuen Termin mit allen interessierten Eltern wird uns oft signalisiert. Folgende Fragestellungen für ein Austauschtreffen könnte aus Sicht von Eltern und dem Eltern-Förderschulleitungsteam der Kreisschulpflegschaft zur Diskussion stehen:

1. Bekommt mein Kind die entsprechende Förderung und das Schulwissen, um eine eigene Existenz im Leben aufbauen zu können und in der Berufswelt zurecht zu kommen?
3. Sachstand Inklusion und Umsetzungsmöglichkeiten heute
4. Welche Erfahrungen haben Eltern gesammelt?
5. Elternwünsche an ein modernes und zeitgemäßes Bildungssystem
6. Erwerb eines Hauptschulabschlusses an einer Förderschule
7. Ausblick und Termine: Informationsveranstaltung am Dienstag, 5. Juni, 19 Uhr im Kreishaus Gütersloh "berufliche Möglichkeiten für Förderschulabgänger" mit dem Förderschwerpunkt Lernen, emotionale und soziale Entwicklung
8. Wahl einer Arbeitskreisleitung "Eltern-Förderschulleitungsteam"

Termin:     Donnerstag, den 19.04, 19:30 Uhr
Ort:            Bürgerhaus Alte Volksschule Neuenkirchen,
                   neueres Gebäude, Raum 2 (EG)
                   Gütersloher Str. 22
                   33397 Rietberg, Ortsteil Neuenkirchen

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Wir bitten nach Möglichkeit um eine kurze schriftliche Anmeldung per Mail unter info@ksgt.de oder bei Edith Mathmann Telefon 05245-7550.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Eltern-Förderschulleitungsteam der Kreisschulpflegschaft Gütersloh
 

Erstes Treffen mit 50 Teilnehmern - Elternkreis Förderschulen nennt Probleme beim Namen

Kreis Gütersloh (gl). Die Kreisschulpflegschaft Gütersloh hat einen „Elternkreis Förderschulen“ gegründet. Mehr als 50 Eltern von Kindern mit unterschiedlichen
Förderschwerpunkten aus dem Kreis nahmen im Kreishaus in Gütersloh an der Auftaktveranstaltung teil. Die Glocke berichtete am 22.02.2011- lesen Sie hier den Presseartikel:

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