Ergebnisse des Elterngesprächskreises am 15.11.2017

Mütter und Väter von Kindern mit Behinderungen und psychischen Belastungen kamen am 15.11.2017 konstruktiv ins Gespräch und möchten sich weiterhin für alle Eltern von inklusiv beschulten Kindern, Förderschulkinder und Eltern von Kindern mit psychischen Problemen einsetzten.Das nächste Treffen findet am Mittwoch, den 24. Januar 2018 von 19:30 Uhr bis 21 Uhr in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule, 33330 Gütersloh, Austernbrede 26. Der sozialrechtliche Beratungsbedarf und Fragen rund um das Thema schulische Inklusion und Integration ist groß. Inklusion gelingt an vielen Schulen nicht, da die Personaldecke zu gering ist. Eltern berichten jedoch von Erfolgen an einer Grundschule im Kreis Gütersloh. Dabei helfen klare Regeln, feste und gute Strukturen oder Beschilderung. Die erzielte Ordnung gibt allen Kindern in der Klasse Sicherheit und  Freude am Lernen.Schulen brauchen Handwerkszeug, pädagogische Fachkräfte, multiprofessionelle Teams und Räume für den Ganztag. Kinder wollen ernst genommen werden und benötigen für ihren Lernerfolg Wertschätzung, eine gute Beziehung zum Lehrer und der Betreuungsperson und ggf.. psychiatrische Gespräche. Die individuelle Förderung wird sehr umfangreich und zielführend diskutiert und kann durch neue Methoden unterschiedlichster Professionen unterstützt werden. Kinder, die immer wieder von vorn mit dem Lernen beginnen, haben innerhalb kurzer Zeit Erfolge in Buchstabenlesen durch die sog. bildende Methode. "In einer Förderschulklasse werden in einem förderlichen Rahmen beispielsweise 8 Kinder von zwei Fachkräften betreut", berichten die Eltern. Die Kinder gehen gern zur Schule und können Freundschaften schließen. "Kinder mit Behinderungen haben ein Anrecht auf Ganztagsbeschulung", sind sich die Teilnehmer einig. Das Problem der fehlenden Sonderpädagogen wird kontrovers diskutiert. Für integrative Schulkinder ist eine internationale Auffangklasse geeignet, um zunächst die Kinder dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Manche Migrationskinder bringen Belastungen der Vergangenheit oder Traumata mit. In der Auffangklasse können sie zunächst die Deutsche Sprache in Wort und Schrift lernen und dann frühzeitig am Regelunterricht der Klasse z. B. in Sport oder Musik aufbauend teilnehmen.Ohne Schulsozialarbeit geht es nicht mehr heute, denn sie beraten und stärken Kinder und Eltern in belastenden Situationen.

Wir recherchieren, wer uns weiterhelfen kann und können erste Ergebnisse bereitstellen. Hier erhalten Sie Informationen der Lebenshilfe :https://carl.media/kanaele/topthema/lebenshilfe-beratung/

Das Schuministerium informiert und gibt u. a. Antworten auf häufig gestellte Fragen: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Inklusion/FAQ/index.html

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